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Carl-Ludwig Wagner

14.05.2012 @ 15:40, Seewolf,

thumb|Carl-Ludwig Wagner, Eintragung in das Gästebuch der bayerischen Staatsregierung

Carl-Ludwig Wagner (* 9. Januar 1930 in Düsseldorf) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Wagner war von 1979 bis 1981 Justizminister, von 1981 bis 1988 Finanzminister und von 1988 bis 1991 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz.

Leben


Ausbildung


Nach dem Abitur 1949 in Trier absolvierte Wagner ein Studium der Rechtswissenschaft in Mainz, welches er 1953 mit dem ersten und 1957 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Zwischen 1953 und 1955 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz tätig. Außerdem studierte er noch an der Universität Montpellier. 1957 trat er in die Verwaltung des Landes Rheinland-Pfalz ein und war dann von 1959 bis 1969 im Generalsekretariat des Europäischen Parlaments in Luxemburg tätig. 1961 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Die Anfechtungsklage des französischen Verwaltungsrechtes.

Parteilaufbahn


Seit 1951 ist Wagner Mitglied der CDU. Von 1984 bis 1991 war er Vorsitzender des Bezirksverbandes Trier, heute ist er Ehrenvorsitzender.

Abgeordnetentätigkeit


Wagner war von 1969 bis zu seinem Mandatsverzicht am 8. April 1976 Mitglied des Deutschen Bundestages.

Von 1983 bis 1991 war Wagner Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtags.

Öffentliche Ämter


Von 1976 bis 1979 war Wagner Oberbürgermeister der Stadt Trier.

Am 13. Dezember 1979 wurde er als Justizminister in die von Ministerpräsident Bernhard Vogel geführte Landesregierung von Rheinland-Pfalz berufen. Am 11. Juni 1981 übernahm er dann die Leitung des Finanzministeriums.

Nach dem Rücktritt von Bernhard Vogel wurde Wagner am 8. Dezember 1988 zum Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz gewählt.

Bei der Landtagswahl am 21. April 1991 erlitt die CDU erhebliche Verluste in Höhe von 6,4 Prozentpunkten und verlor damit erstmals ihre Position als stärkste politische Kraft in Rheinland-Pfalz. Demgegenüber erzielte die SPD Zugewinne in Höhe von 6,0 Prozentpunkten; Wagners bisheriger Koalitionspartner FDP ging eine Koalition mit der SPD ein.

Infolgedessen gab Wagner am 21. Mai 1991 sein Amt an Rudolf Scharping ab.

Persönliches


Carl-Ludwig Wagner lebt heute in Trier-Ruwer. Er ist Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Ketteler Mainz im KV.[http://www.ketteler-mainz.de/50jahre.html K.St.V. 50 Jahre, Ketteler]

Ehrungen


* 1989 Franz-Weißebach-Preis

Literatur


* Rudolf Vierhaus und Ludolf Herbst (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002. Band 2, N–Z, Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 912–913

Siehe auch


Kabinett Vogel II – Kabinett Vogel III – Kabinett Vogel IV – Kabinett Wagner

Einzelnachweise


Weblinks


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