Endenich
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland
| Ortsteil = Endenich
| Gemeindeart = Stadt
| Gemeindename = Bonn
| Alternativanzeige-Gemeindename =
| Breitengrad = 50/43/30.5/N
| Längengrad = 7/4/22.2/E
| Bundesland = DE-NW
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| Einwohner = 11897
| Einwohner-Stand-Datum = 2011-12-31
| Eingemeindungsdatum = 1904-06-01
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| Lagekarte-Beschreibung =
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thumb|Endenich vom Kreuzberg aus gesehen
Endenich ist ein Ortsteil im Westen der Bundesstadt Bonn mit rund 12.000 Einwohnern und gehört zum Stadtbezirk Bonn.
Lage
Endenich grenzt im Westen mit dem Meßdorfer Feld an Lessenich/Meßdorf, im Nordwesten an Dransdorf, im Norden an die Nordstadt und Weststadt, im Osten an Poppelsdorf sowie im Süden an Lengsdorf und Duisdorf. Endenich liegt an der A 565 und ist Namensgeber des Verteilerkreuzes "Endenicher Ei".
Geschichte
thumb|Katholische Kirche St. Maria Magdalena in Endenich
Gegründet wurde das Dorf Endenich im 8. Jahrhundert n. Chr., erste Nennung im Jahre 804: Villa quae vocatur Antiche (bei dem Dorf, das „Antiche“ (Endenich) genannt wird). Aus dem Mittelalter stammt die Burg Endenich.
Endenich wurde am 1. Juni 1904 von Bonn eingemeindet. Von 1879 bis in den Zweiten Weltkrieg existierte die Immenburg.
Nach 1941 wurde das Kloster „Zur ewigen Anbetung“ im Rahmen des Holocausts als Zwischenlager für die Massentransporte der Bonner Juden in die Vernichtungslager benutzt.
Im Jahre 2004 feierte Endenich sein 1200-jähriges Bestehen.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
thumb|[[Schumannhaus Bonn]]
* Die Marterkapelle am Fuße des Kreuzbergs.
* Burg Endenich, heute Sitz der Stadtteilbibliothek.
Das von Bill Mockridge gegründete Improvisationsensemble „Die Springmaus“ hat in Endenich seine Heimat. Bekannte Comedians wie Bernhard Hoëcker, Christoph Schunck, Maximilian Osterritter, Dirk Bach und Bastian Pastewka, aber beispielsweise auch die Piccolo Puppenspiele haben von hier aus ihren Erfolgsweg angetreten.
Das Haus der Springmaus gehört wie der Musikclub Harmonie, das Rex-Programmkino und das Theater im Ballsaal zur Endenicher Kulturmeile in der Frongasse.
Der Komponist Robert Schumann verbrachte seine beiden letzten Lebensjahre in der „Richarz’schen Heilanstalt“ in der damaligen Magdalenenstraße (heute Sebastianstraße). Das Gebäude ist heute eine Gedenkstätte (Schumannhaus Bonn) und wird als Museum und Musikbibliothek genutzt.
Das Bonner Prinzenpaar hat in Endenich immer seinen ersten offiziellen Auftritt nach seiner Vorstellung auf dem Bonner Marktplatz.
Wissenschaft
Im Endenicher Norden sind einige wissenschaftliche Institute angesiedelt: seit 1965 die Parasitologie (heute Institut für Evolutionsbiologie & Ökologie) und Pharmazie der Universität Bonn, seit 1972 das Max-Planck-Institut für Radioastronomie und seit 1973 die Astronomischen Institute (seit 2006 Argelander-Institut für Astronomie).
Literatur
* Herbert Weffer: Endenich. Die Geschichte eines Bonner Vororts, Gruna u. Langer, Bonn 1987 (712 S.)
Weblinks
{{Commons}}
* [http://www.endenich-online.de Endenich online]
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Kategorie:Ortsteil von BonnKategorie:Ehemalige Gemeinde (Bonn)
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