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Flugplatz Bitburg

15.05.2012 @ 19:57, 50domo,

{{Infobox Flughafen
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Der Flugplatz Bitburg (IATA-Code BBJ, ICAO-Code EDRB) ist ein Verkehrslandeplatz mit Nachtfluggenehmigung bei Bitburg in der Region Trier. Er war zu Zeiten des Kalten Krieges ein Militärflugplatz der US Air Force und trug den Namen Bitburg Air Base.

Betrieben wird er durch die Flugplatz Bitburg GmbH von den Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Trier-Saarburg, der Stadt Trier und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel Daun sowie der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer Trier. Zur Zeit (Stand Juni 2011) gibt es keine Linien- oder Charterflüge.

Zurzeit ist der Betreiber des Verkehrslandeplatzes bestrebt, Instrumentenan-/abflugverfahren am Platz zu installieren. Hierzu findet eine Zusammenarbeit mit dem Bundesverkehrsministerium, dem Land Rheinland-Pfalz und der Deutschen Flugsicherung statt. Wenn alle Voraussetzungen an dem Platz erfüllt sind, wird ein Luftraum D (CTR) existent sein.

Die Genehmigung zur Anlage für Instrumentenflug wurde Ende September 2008 erteilt.Pressemitteilung zur Genehmigung: [http://www.flugplatz-bitburg.de/newssystem/include_this/news.php?id=25 Instrumentenfluggenehmigung für Flugplatz Bitburg erteilt] Die betriebliche Genehmigung wird erst erteilt, wenn am Platz eine Abnahme durch das Land erfolgt ist.

Am Flugplatz gibt es ein großes Gewerbe-, Dienstleistungs- und Freizeitzentrum mit über 160 angesiedelten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, ein Unterkunftsangebot über 1.500 Hotelbetten sowie Anlagen für Urlaub, Sport und Tagungen.Flugplatz Bitburg: [http://www.flugplatz-bitburg.de/fbgmbh/index.htm Flugplatz Bitburg "Wir über uns] eingesehen am 3. Dezember 2008.

Bitburg Air Base


miniatur| Bitburg Air Base aus südwestlicher Richtung 1988
miniatur|Kampfflugzeuge auf der Bitburg Air Base 1959

Der ab dem 1. September 1952 als Air Base Bitburg eröffnete Flughafen war Heimat der 36th Fighter Wing der US Air Force. Schon kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurden anfangs von den Franzosen, später von den Amerikanern großangelegte Vermessungsarbeiten für den Flughafen durchgeführt. 1950 wurden dann die zum Bau benötigten Flächen enteignet, was unter der Bevölkerung zu großer Unruhe führte. Zusammen mit der nahe gelegenden Spangdahlem Air Base war er ein wichtiger Stützpunkt der NATO während des Kalten Krieges. Anfangs waren dort F-84 Thunderjet stationiert, die jedoch schon 1953 durch F-86 Sabre und 1956 durch F-100 C/F "Super Sabre" ersetzt wurden.FliegerRevue Mai 2011, S.52-53, Von der Air Base zum Flugplatz In Niederstedem wurde dazu 1954 ein Tanklager errichtet, in welchem es im selben Jahr zu einer schweren Tanklagerexplosion kam. Nach der F-100 C/F war von 1961 bis 1965 die F-105 D/F "Thunderchief" auf der Air Base stationiert. Ab 1966 wurde in Bitburg zunächst die F-4 D "Phantom II" eingesetzt, die ab 1969 durch die F-4 E "Phantom II" ersetzt wurde. Im Jahr 1977 wurde schließlich die F-15 A/B "Eagle" zugeführt. Diese Version wurde ab 1980 durch die modernere Ausführung F-15 C/D ersetzt und bis zur Auflösung im Jahr 1994 eingesetzt. Des Weiteren ist von Interesse, dass in Bitburg über viele Jahre Kampfflugzuege stationiert waren, die organisatorisch nicht der "36th Tactical Fighter Wing" unterstanden. Hierbei handelt es sich ab Mitte der 1950er Jahre um die F-86 D "Sabre Dog" und ab 1958 um die F-102 "Delta Dagger", die bis 1969 in Bitburg zum Einsatz kam und Teil der "86th Air Division" in Ramstein waren. Darüber hinaus war im Zeitraum 1956 bis 1961 in Bitburg die damals sehr bekannte Kunstflugstaffel "Skyblazers" mit F-100 C "Super Sabre" etabliert. Der Militärflugplatz war bis 1994 in Betrieb und wurde dann in eine zivile Nutzung überführt. Kurzzeitig wurde er 1997 während der Reparatur der Landebahn der Spangdahlem Air Base von der 52nd Fighter Wing genutzt.

Der geplante Ausbau


Am 15. Januar 2010 wurde der notarielle Vertrag unterzeichnet, wodurch rückwirkend zum 1. November 2009 von dem luxemburgischen Investor Frank Lamparski 40,53% der Anteile an der Flugplatz GmbH übernommen wurden.[http://www.flugplatz-bitburg.de/newssystem/include_this/news.php?id=32 Vertrag zur Übernahme von 40,53% freien und weiteren Anteilen an der Flugplatz Bitburg GmbH.] News von 27. Januar 2010 - 18:16:26 Uhr. Genauere Informationen darüber seien dem Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Billen vorbehalten.[http://www.flugplatz-bitburg.de/newssystem/include_this/news.php?id=32] Angelika Koch: [http://www.wort.lu/wort/web/letzebuerg/artikel/68667/vor-dem-fliegen-kommt-das-schweigen.php Vor dem Fliegen kommt das Schweigen.] Luxemburger Wort, 16. Januar 2010, 20:17 Uhr. Die Gesellschafter der Flughafen Bitburg GmbH hatten der Übernahme bereits am 18. Oktober 2009 zugestimmt.

Der Flugplatz Bitburg soll zur zivilen Nutzung weiter ausgebaut werden. Das hat Lamparski vom Projektentwicklungsbüro Stintec in Mamer angekündigt. Da der Flughafen Luxemburg und der Flugplatz Hahn in ihren Kapazitäten in den nächsten Jahren an die Grenzen stießen, sei auf dem verfügbaren Gelände ein Ausbau in mehreren Phasen beabsichtigt.Michèle Sinner: Welcome to my backyard. [http://www.land.lu d’Land.] 30. Oktober 2009, S. 12f. Der Luxemburger Projektentwickler will mit Finanzmitteln, die vor allem von Investmentfonds kommen sollen,[http://www.wort.lu/wort/web/business/artikel/54127/ausweichflughafen-fuer-den-findel.php Ausweichflughafen für den Findel] Abgerufen am 3. November 2009, 12:03 Uhr. den Flughafen bis Mitte 2010 komplett übernehmen und zu einem Regionalflughafen und Frachtflughafen ausbauen. Innerhalb von drei Jahren soll der Cargobetrieb und in fünf Jahren der Passagierbetrieb aufgenommen werden.Unternehmer will Flugplatz Bitburg ausbauen. [http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=5510242/16uiz28/index.html]swr.de eingesehen am 19. Oktober 2009.

Lamparski will nun, so die Verlautbarung Ende Mai 2010, auch die restlichen Anteile des Eifelkreises Bitburg-Prüm (37,89 Prozent) und der Stadt Bitburg (16,32 Prozent) übernehmen.Professionalität und Stringenz des Vorgehens beeindrucken. In: [http://www.journal.lu/index.php?id=8&tx_m65xml2db_pi1 Lëtzebuerger Journal] [uid]=10498&type=98 29. Mai 2010. Im Dezember 2011 gab Lamparski bekannt, dass er eine asiatische Investorengruppe gefunden hat, die insgesamt rund 380 Mio. Euro in den Ausbau zu einem internationalen Flughafen investieren will.[http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9050898/18ies1u/ Investor will Flugplatz mit 380 Millionen Euro ausbauen]. WDR, 22. Dezember 2011. Abgerufen am 22. Dezember 2011.

{{Internetquelle | url=http://www.airliners.de/wirtschaft/kapitalmarkt/startkapital-fuer-airport-bitburg-noch-nicht-da/26337 | titel=Startkapital für Airport Bitburg noch nicht da | hrsg=Airliners.de | datum=2012-02-08 | zugriff=2012-02-08 }}

Am 11. April 2012 meldete SWR.de "Die geplante Übernahme des Bitburger Flugplatzes durch den Unternehmer Frank Lamparski ist nach Angaben der Flugplatz Bitburg GmbH geplatzt. Lamparski habe die 30 Millionen Euro Startkapital vor Ablauf der vereinbarten Frist nicht nachweisen können, teilte die Flugplatz Bitburg GmbH mit. Damit fehlt eine wichtige Voraussetzung für das Geschäft. Der luxemburgische Flughafenplaner hätte die Summe auf ein projektgebundenes Konto überweisen müssen. Das Ultimatum war in der Nacht zum Mittwoch abgelaufen. "Der Deal ist geplatzt", sagte der Aufsichtsratschef der Flugplatz Bitburg GmbH, Michael Billen." [http://www.swr.de/nachrichten/rp/-/id=1682/nid=1682/did=9556720/ecodnt/index.html SWR.de]

Film und Fernsehen


Die Kulisse des Flugplatzes Bitburg diente der Folge Extrem von Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei als Drehort für ein illegales Autorennen. Zur Zeit der Dreharbeiten war der ehemalige Militärflugplatz noch stillgelegt.

Am 4. November 2009 übertrug der SWR eine Sendung aus der Reihe "reiss & Leute" zum Thema "Der Streit um den Ausbau des Bitburger Flugplatzes"[http://www.swr.de/reiss-und-leute/-/id=233218/nid=233218/did=5415524/dr6rqr/index.html Der Streit um den Ausbau des Bitburger Flugplatzes.] SWR Rheinland-Pfalz..

Siehe auch


* Liste deutscher Flugplätze

Weblinks


{{commonscat|Bitburg Air Base}}

* [http://www.flugplatz-bitburg.de/ Offizielle Internetseiten]

Einzelnachweise


Bitburg
Kategorie:Bitburg
Kategorie:Verkehr (Eifel)
Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland
Kategorie:Bauwerk im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Kategorie:Verkehr (Eifelkreis Bitburg-Prüm)

da:Flugplatz Bitburg
Bitburg Airport
Bitburg Air Base

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