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Klotten

07.03.2012 @ 08:58, ,

{{Infobox Gemeinde in Deutschland
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|Wappen = WappenKlotten.jpeg
|Breitengrad = 50/10/00/N
|Längengrad = 7/11/59/E
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|Bundesland = Rheinland-Pfalz
|Landkreis = Cochem-Zell
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56812 Cochem
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thumb|px250|Klotten

Klotten, amtliche Schreibweise bis 6. Dezember 1935: Clotten Statistik des Deutschen Reichs, Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich, Teil I, Berlin 1939; Seite 267, ist ein Weinort im Landkreis Cochem-Zell in Rheinland-Pfalz. Die Ortsgemeinde gehört der Verbandsgemeinde Cochem an.

Geographie


Klotten liegt an der Mosel und ist von steilen Schieferhängen umgeben. Weinbergslagen sind Burg Coraidelstein, Brauneberg und Rosenberg.

Geschichte


Der Ort wird schon im Jahr 698 urkundlich erwähnt. Die Polenkönigin Richeza, Tochter des Pfalzgrafen Ezzo und Enkelin des Kaisers Otto II., hielt sich wahrscheinlich mit ihren drei Kindern von 1040 bis 1049 in Klotten auf. In Klotten hatte sie sich eine Kapelle (Nikolauskirche) und einen Wohnturm erbauen lassen, der mit einer Brücke zur Kapelle verbunden war. Ihren gesamten Besitz hatte sie nach ihrem Tod am 21. März 1063 der Benediktinerabtei Brauweiler bei Köln vermacht. Ihr Sarkophag steht heute im Kölner Dom, links hinter dem Hochalaltar, dem Dreikönigsschrein.

Die Landesherrschaft Kurtriers endete mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794/96 durch französische Revolutionstruppen. Bis 1814 gehörte Klotten zur Mairie Pommern im Kanton Cochem. 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Politik


Gemeinderat


Der Gemeinderat in Klotten besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[http://wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2009/gemeinderatswahlen/ergebnisse/1350104900.html Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat]
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" width="300"
|- bgcolor="#eeeeee" align="center"
|   || SPD || CDU || FWG || Gesamt
|- align="center"
| 2009 || 1 || 6 || 9 || 16 Sitze
|- align="center"
| 2004 || 2 || 5 || 9 || 16 Sitze

|}

Gemeindepartnerschaft


Klotten unterhält seit 1972 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Berlaimont in der französischen Region Nord-Pas-de-Calais.

Sehenswertes


Auf einer Bergkuppe über Klotten liegt Burg Coraidelstein. In der Nähe auf den Moselhöhen befindet sich der Wild- und Freizeitpark Klotten. Sehenswert sind die am Moselhöhenweg liegende Seitskapelle und das Naturschutzgebiet Dortebachtal

Seit 2002 befindet sich in der spätgotischen Pfarrkirche St. Maximinus eine Reliquie der Polenkönigin Richeza.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Klotten


Bild:Klotten_Kirche.jpg|Pfarrkirche
Bild:Klotten_Kirchturm.jpg|Kirchturm
Bild:Wappen_Klotten.jpg|Tafel mit dem Wappen von Klotten und der Partnergemeinde Berlaimont

Literatur


*Alfons Friderichs: Auf den Spuren der Polenköniging Richeza in Klotten, in: Begegnung mit Polen, Düsseldorf 1968, 9/12.
* Alfons Friderichs, Karl Josef Gilles: Klotten und Burg Coraidelstein. In: Rheinische Kunststätten, Heft 8, 1969, veränderte
Auflage, Heft 120, 1980.
* Alfons Friderichs: Klotten und seine Geschichte. In: Schriftreihe der Ortchroniken des Trierer Landes, Bd. 29, Briedel 1997.
* Alfons Friderichs, Wappenbuch des Kreises Cochem-Zell, Darmstadt 2001, Ortsgemeinde Klotten 50/1.
* Alfons Friderichs, Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell, Trier 2004, "von Clotten" 71/76.

* Alfons Friderichs, Urkundenbuch des Kreises Cochem-Zell, Trier 2008, Klotten 237/73.

Weblinks


{{Commonscat|Klotten}}

* [http://www.klotten.de/ Homepage des Heimatvereins Klotten]

Einzelnachweise


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Kategorie:Ort im Landkreis Cochem-Zell

Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz

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