Landkreis Kassel
{{Infobox Landkreis
|Name = Kassel
|Wappen = Wappen Landkreis Kassel.svg
|Karte = Locator map KS in Germany.svg
|Breitengrad = 51.40
|Längengrad = 9.43
|Lageplan = Hesse KS (district).svg
|Bundesland = Hessen
|Regierungsbezirk = Kassel
|Verwaltungssitz = Kassel
|Fläche = 1292.76
|Kfz = KS
|Kreisschlüssel = 06633
|NUTS = DE734
|Gliederung = 29
|Adresse = Wilhelmshöher Allee 19-21
34117 Kassel
|Website = [http://www.landkreiskassel.de/ www.landkreiskassel.de]
|Landrat = Uwe Schmidt
|Partei = SPD
}}
miniatur|280px|Landkreis Kassel und die regionale Einordnung
Der Landkreis Kassel ist ein Landkreis im Regierungsbezirk Kassel in Nord-Hessen. Nachbarkreise sind im Norden der niedersächsische Landkreis Northeim, im Osten der niedersächsische Landkreis Göttingen und der Werra-Meißner-Kreis, im Süden der Schwalm-Eder-Kreis, im Westen der Landkreis Waldeck-Frankenberg und im Nordwesten der nordrhein-westfälische Kreis Höxter. Die kreisfreie Stadt Kassel (Sitz des Landkreises) liegt mitten im Kreisgebiet und ist fast ganz vom Landkreis Kassel umgeben.
Geografie
miniatur|Niedermeiser vom Rosenberg aus gesehen
Das Kreisgebiet umfasst das Kasseler Becken und das Wolfhagener Becken, welche durch das Habichtswälder Bergland mit dem Hohen Gras als Gipfel (614 m) und dem den Herkules tragenden Karlsberg (515 m) abgetrennt werden. Im Osten fließt die Fulda vom Vogelsberg kommend durch Kassel und mündet mit der Werra aus dem Thüringer Becken kommend in Hann. Münden in die Weser. Dort begrenzt die Weser den Reinhardswald auf hessischer und den Bramwald auf niedersächsischer Seite undtrift bei Bad Karlshafen mit der Diemel aus dem Sauerland am Solling zusammen um weiter ins Lipper Bergland zu führen. Das Wolfhagener Becken grenzt dabei im Unterlauf der Diemel an den Bereich der Twiste, der in der Warburger Börde zum nördlichen Grenzfluss des Diemeltals wird und bis zur hessisch-westfälisch-sächsischen Weserscheide führt.
Geschichte
Große Teile des heutigen Kreisgebietes sind deckungsgleich mit dem Kernsiedlungsraum der germanischen Chatten, den Urvätern der Hessen. Das heutige Kreisgebiet war im frühen Mittelalter zwischen verschiedenen Herrschaften (Hessen, Mainz, Paderborn, Köln und Braunschweig) umstritten. Doch kam das ganze Gebiet sehr bald nach Konstituierung der Landgrafschaft Hessen unter einheitliche Oberhoheit und dann später zu Hessen-Kassel, welches Anfang des 19. Jahrhunderts zum Kurfürstentum Hessen erhoben wurde. 1866 wurde das Kurfürstentum Hessen von Preußen annektiert und zusammen mit dem ebenfalls annektierten Herzogtum Nassau und der Freien Stadt Frankfurt zur Provinz Hessen-Nassau vereinigt. In Kurhessen, ab nun der Regierungsbezirk Kassel, entstanden die Kreise Kassel, Hofgeismar und Wolfhagen. Letztere wurden im Rahmen der hessischen Kreisreform mit Wirkung vom 1. August 1972 zum neuen Landkreis Kassel vereinigt. Lediglich Volkmarsen im Landkreis Wolfhagen fiel an den Landkreis Waldeck-Frankenberg.
Seither besteht eine eigene Entwicklungsdynamik, die sich zwischen Kreissitz und Agglomerationsraum und den Randgemeinden unterschiedlich ausprägt. Während sich das Wolfhagener Land an der Grenze zu Volkmarsen und dem Waldecker Land befindet, sind die nördlichen Gemeinden an den bestehenden Entwicklungsachsen, insbesondere der Eisenbahn in Richtung Westfalen orientiert. Der Flughafen in Calden stellt eine seit langem uneingenommene Position dar, der man sich bisher kaum kritisch gewidmet hat. Der kulturelle Wert der Region lässt sich hingegen nicht ausblenden.
Tourismus und Sehenswürdigkeiten
Der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig für den Landkreis Kassel entwickelt. Insbesondere die über Jahrhunderte gewachsene Kulturlandschaft mit historischen Fachwerk-Orten sowie die ausgedehnten Naturlandschaften des Reinhardswaldes und des Habichtswaldes werden von zahlreichen Touristen aufgesucht.
Zahlreiche Figuren und Orte aus den Märchen der Brüder Grimm haben ihren Ursprung in der Gegend um Kassel. So wird das Märchen von Dornröschen auf der Sababurg im Reinhardswald, das von Rapunzel auf der Trendelburg verortet. Daher wird der Landkreis Kassel auch als „Märchenland der Brüder Grimm“ vermarktet. Die Region bildet das Zentrum der Deutschen Märchenstraße.
Mit dem Kneippkurort Naumburg, dem Mineralheilbad Bad Emstal und dem Soleheilbad Bad Karlshafen existieren drei anerkannte Kurorte im Landkreis Kassel.
Neben der Stadt Kassel mit den Parks Karlsaue und Bergpark ist auch der Landkreis Kassel mit drei Gärten stark im European Garden Heritage Network vertreten, diese sind die Parks der Schlösser Schloss Wilhelmsthal (Calden) und Schloss Escheberg und Sababurg.
Seit einigen Jahren besteht ein wachsender Aktivtourismus. Die Radwege entlang von Weser, Fulda und Diemel, der Hessische Fernradweg R 4 sowie der Herkules-Wartburg-Radweg durchqueren den Landkreis. Das Angebot an Fernwanderwegen setzt sich aus Habichtswaldsteig, Grimmsteig, Weserberglandweg sowie Märchenlandweg zusammen. An zahlreichen Orten gibt es sogenannte Eco-Pfade. Dabei handelt es sich um Wanderwege, an denen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten liegen und mit Hinweistafeln und zusätzlich auf einer Website erläutert werden[http://www.eco-pfade.de/ Webpräsenz Eco-Pfade]. Beliebt sind auch Kanutouren auf Weser, Fulda und Diemel.
Im Jahr 2011 gab es im Landkreis Kassel 163 statistisch erfasste Übernachtungsbetriebe mit insgesamt 12.011 Betten. Auf diese entfielen 300.568 Gästeankünfte und 730.310 Übernachtungen, was einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von 2,4 Tagen entspricht. Die meisten Gäste stammen aus der Bundesrepublik Deutschland, 9,9 % kamen aus dem Auslandhttp://www.statistik-hessen.de/publikationen/download/968/index.html. Die wichtigsten Herkunftsländer waren die Niederlande, das Vereinigte Königreich und die skandinavischen Staaten.
Politik
Kreistag
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[http://www.hsl.de/K2011/EK633.htm Wahlergebnis auf hsl.de]
{| class="wikitable"
{{Wahldiagramm
|LAND=DE
|TITEL=Kreistagswahl 2011
|GUV=ja
|JAHRALT=2006
|JAHRNEU=2011
|PARTEI1=SPD
|ERGEBNIS1=48.0
|ERGEBNISALT1=51.5
|PARTEI2=CDU
|ERGEBNIS2=26.2
|ERGEBNISALT2=31.3
|PARTEI3=GRÜNE
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|ERGEBNISALT3=8.1
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|ERGEBNISALT4=0.0
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|ANMERKUNG5=2006: WASG
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|ERGEBNIS8=1.3
|ERGEBNISALT8=0.0
}}
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" | Parteien und Wählergemeinschaften
|align="center" | %
2011
|align="center" | Sitze
2011
|align="center" | %
2006
|align="center" | Sitze
2006
|----
|SPD
|Sozialdemokratische Partei Deutschlands
|align="right" |48,0
|align="right" |39
|align="right" |51,5
|align="right" |42
|----
|CDU
|Christlich Demokratische Union Deutschlands
|align="right" |26,2
|align="right" |21
|align="right" |31,3
|align="right" |25
|----
| GRÜNE
| Bündnis 90/Die Grünen
|align="right" |14,5
|align="right" |12
|align="right" |8,1
|align="right" |7
|----
|FW
|Freie Wähler
|align="right" |3,2
|align="right" |3
|align="right" |–
|align="right" |–
|----
| LINKE
| Die Linke
|align="right" |3,0
|align="right" |2
|align="right" |-
|align="right" |-
|----
| FDP
| Freie Demokratische Partei
|align="right" |2,3
|align="right" |2
|align="right" |4,6
|align="right" |4
|----
|Tierschutzpartei
|Partei Mensch Umwelt Tierschutz
|align="right" |1,6
|align="right" |1
|align="right" |–
|align="right" |–
|----
|PIRATEN
|Piratenpartei Deutschland
|align="right" |1,3
|align="right" |1
|align="right" |–
|align="right" |–
|----
|WASG
|Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative
|align="right" |-
|align="right" |-
|align="right" |4,4
|align="right" |3
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" |Gesamt
|align="right" |100,0
|align="right" |81
|align="right" |100,0
|align="right" |81
|--- class="hintergrundfarbe5"
|colspan="2" |Wahlbeteiligung in %
|colspan="2" align="right" |52,5
|colspan="2" align="right" |50,2
|}
Landräte
* 1868 - ? Ernst von Weyrauch
* 1933–1934: Fritz Lengemann (NSDAP)
* 1951–1972: Josef Köcher (SPD)
* 1. August 1972–18. Dezember 1974: Dr. Herbert Günther (SPD)
* 19. Dezember 1974–6. Februar 1981: Dr. Gerhard Arnold (SPD)
* 7. Februar 1981–30. Juni 1991: Willi Eiermann (SPD)
* 1. Juli 1991−30. Juni 2009: Dr. Udo Schlitzberger (SPD)
* ab 1. Juli 2009: Uwe Schmidt (SPD)
Wappen
Blasonierung: „Von Blau und Gold schräglinks geteilt: oben der golden gekrönte und bewehrte, wachsende hessische Löwe; unten drei fächerförmig gestellte grüne Eichenblätter, denen zwei hintereinander liegende, schräglinks gestellte schwarze Wolfsangeln aufgelegt sind“ (Wappen-Verleihung 9. Mai 1975).
Der hessische Löwe symbolisiert die Zugehörigkeit zu Hessen (Residenzstadt Kassel), die Eichenblätter weisen auf eine landschaftliche Begebenheit im Reinhardswald hin, wonach der Hl. Bonifatius die Eiche des Gottes Donar gefällt haben soll, um die Überlegenheit des Christentums zu demonstrieren. Die Eiche befand sich auch im Wappen des Altkreises Hofgeismar. Die Wolfsangeln stehen für den Altkreis Wolfhagen, dessen früheres Wappen einen schwarzen Wolf zeigte, das ein Sonderwappen der Herrschaft Wolfhagen war.
Partnerregionen
* Waldviertel, Österreich (Bundesland Niederösterreich)
* Provinz Forlì-Cesena, Italien (Region Emilia-Romagna)
* Csepel-Insel, Ungarn
* Jaroslawl, Russland (Oblast Jaroslawl)
* Bistriţa-Năsăud, Rumänien
* Dane County, USA (Wisconsin)
Verkehr
Straßen
Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen 7 (Würzburg–Kassel–Hannover), 44 (Kassel–Dortmund) und 49 Kassel–Borken (Hessen). Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 7, B 83, B 251 und die ehemalige B 520.
Öffentlicher Verkehr
Der Landkreis Kassel gehört zum Nordhessischen Verkehrsverbund (NVV).
Mehrere Eisenbahnlinien führen sternförmig von Kassel aus durch den Landkreis:* die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn von Kirchditmold mit den Bahnhöfen Vellmar-Obervellmar', Espenau-Mönchehof'', Immenhausen, Grebenstein, Hofgeismar, Hofgeismar-Hümme und Liebenau (Bz Kassel) nach Norden Richtung (Ost)-Westfalen,
* die Halle-Kasseler Eisenbahn mit den Bahnhöfen Vellmar-Niedervellmar, Fuldatal-Ihringshausen in Richtung Staufenberg, Niedersachsen nach Nordosten,
* die Main-Weser-Bahn von Kassel-Oberzwehren mit den Bahnhöfen Baunatal-Rengershausen, Baunatal-Guntershausen in Richtung Marburg/Gießen in Oberhessen und Fulda im Vogelsberg nach Süden,
* und nach Westen die Bahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar mit den Bahnhöfen Vellmar-Obervellmar, Heckershausen, Weimar, Fürstenwald, Zierenberg, Zierenberg-Rosental, Oberelsungen, Altenhasungen und Wolfhagen nach Waldeck-Frankenberg und ins Upland.
Die Stadt Baunatal wird zudem durch die Kasseler Straßenbahnlinien 5 und 7 erschlossen, die Gemeinden Kaufungen, Helsa und Hess. Lichtenau auf der ehemaligen Waldkappeler Bahn durch die Linie 4. Seit Oktober 2011 ist die Stadt Vellmar ebenfalls in das interkommunale Straßenbahnnetz integriert, die Strecke wird durch die Linie 1 bedient. Die RegioTram verbindet seit August 2007 die Kasseler Innenstadt mit den Mittelzentren Wolfhagen, Melsungen, Warburg (Westfalen), Hofgeismar und Schwalmstadt-Treysa.
Am nördlichen Rand wird der Landkreis von der Sollingbahn in Bad Karlshafen und der Bahnstrecke Göttingen–Bodenfelde in Vernawahlshausen bedient. Davor bestand bis 1966 über die Carlsbahn ein Abzweig und eine direkte Verbindung zwischen Hümme und Bad Karlshafen. Zudem verbinden zahlreiche Buslinien die Gemeinden des Landkreises untereinander und mit der Stadt Kassel. Innerhalb der regionalen Ausflugs- und Ferienbereiche sorgen die regionalen Buslinien der RBK/RHK für die interregionalen Verbindungen.
Siehe auch: Eisenbahnen in Nordhessen, RegioTram Kassel.
Flughafen
Mit dem Flugplatz Kassel-Waldau gab es seit 1924 einen Flugplatz mit internationalen Verbindungen. 1970 wurde dieser nach Eröffnung des neuen Flughafen Kassel-Calden geschlossen. Gegenwärtig wird dieser ausgebaut, eine Fertigstellung des Ausbaus ist für 2013 geplant.
Städte und Gemeinden
(Einwohner am {{EWD|DE-HE}}{{EWQ|DE-HE}})
{{Imagemap Landkreis Kassel|Gemeinden im Landkreis Kassel mit Labels.svg|right|300px}}
{|
|-----
| width="33%" valign="top" |
Städte
# Bad Karlshafen ({{EWZ|DE-HE|06633002}})
# Baunatal ({{EWZ|DE-HE|06633003}})
# Grebenstein ({{EWZ|DE-HE|06633010}})
# Hofgeismar ({{EWZ|DE-HE|06633013}})
# Immenhausen ({{EWZ|DE-HE|06633014}})
# Liebenau ({{EWZ|DE-HE|06633016}})
# Naumburg ({{EWZ|DE-HE|06633018}})
# Trendelburg ({{EWZ|DE-HE|06633025}})
# Vellmar ({{EWZ|DE-HE|06633026}})
# Wolfhagen ({{EWZ|DE-HE|06633028}})
# Zierenberg ({{EWZ|DE-HE|06633029}})
| width="33%" valign="top" |Gemeinden
# Ahnatal ({{EWZ|DE-HE|06633001}})
# Bad Emstal ({{EWZ|DE-HE|06633006}})
# Breuna ({{EWZ|DE-HE|06633004}})
# Calden ({{EWZ|DE-HE|06633005}})
# Espenau ({{EWZ|DE-HE|06633007}})
# Fuldabrück ({{EWZ|DE-HE|06633008}})
# Fuldatal ({{EWZ|DE-HE|06633009}})
# Habichtswald ({{EWZ|DE-HE|06633011}})
# Helsa ({{EWZ|DE-HE|06633012}})
# Kaufungen ({{EWZ|DE-HE|06633015}})
# Lohfelden ({{EWZ|DE-HE|06633017}})
# Nieste ({{EWZ|DE-HE|06633019}})
# Niestetal ({{EWZ|DE-HE|06633020}})
# Oberweser ({{EWZ|DE-HE|06633021}})
# Reinhardshagen ({{EWZ|DE-HE|06633022}})
# Schauenburg ({{EWZ|DE-HE|06633023}})
# Söhrewald ({{EWZ|DE-HE|06633024}})
# Wahlsburg ({{EWZ|DE-HE|06633027}})
Gemeindefreies Gebiet
# Gutsbezirk Reinhardswald (unbewohnt)
|}
Einzelnachweise
Weblinks
{{Commonscat}}
* [http://www.kassel-land.de/ Erlebnisregion Kassel-Land - Tourismuswebseite]
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Kassel|Landkreis Kassel}}
{{NaviBlock|Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Hessen
|Navigationsleiste Landkreise in dem Regierungsbezirk Cassel}}
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KasselKategorie:Ehemaliger Landkreis in der Provinz Hessen-Nassau
Kategorie:Ehemaliger Landkreis im Kurfürstentum Hessen
be:Раён Касельcs:Zemský okres Kassel
da:Landkreis Kassel
Kassel (district)
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es:Distrito de Kassel
Arrondissement de Cassel
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it:Circondario di Kassel
ja:カッセル郡
nds:Landkreis Kassel
nl:Kassel (district)
pl:Powiat Kassel
pt:Kassel (distrito)
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simple:Kassel Rural District
sv:Landkreis Kassel
tr:Landkreis Kassel
vi:Kassel (huyện)
war:Kassel (distrito)
zh:卡塞尔县
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