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Malu Dreyer

10.05.2012 @ 18:03, Onkelkoeln,

thumb|Malu Dreyer am [[Erster Mai|1. Mai 2010 in Speyer]]

Malu Dreyer, eigentlich Marie Luise Dreyer (* 6. Februar 1961 in Neustadt an der Weinstraße) ist eine deutsche Politikerin (SPD). Sie gehört als Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie der Landesregierung von Rheinland-Pfalz an.

Ausbildung und Beruf


Nach dem Abitur am Käthe-Kollwitz-Gymnasium in Neustadt an der Weinstraße im Jahre 1980 begann Marie Luise « Malu » Dreyer [http://www.rhein-zeitung.de/regionales_artikel,-Kurt-Beck-regiert-mit-sechs-starken-Frauen-_arid,250467_arpage,2.html Kurt Beck regiert mit sechs starken Frauen] in Mainz ein Studium der Anglistik und Theologie. Ab 1981 studierte sie – ebenfalls in Mainz – Rechtswissenschaften, absolvierte 1987 das erste Staatsexamen und 1990 das zweite.

Bereits während ihres Referendariates arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Im Jahr 1991 ging sie nach ihrer Ernennung als Richterin auf Probe zur Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach.

Politik


thumb|Malu Dreyer als Hauptrednerin auf der 1. Mai-Kundgebung des [[DGB Speyer 2010]]

Dreyer ist Mitglied der SPD. Von 1995 bis 1997 war sie hauptamtliche Bürgermeisterin der Stadt Bad Kreuznach. Ab 1997 leitete sie als Dezernentin den Bereich Soziales, Jugend und Wohnen der Stadt Mainz.

Am 15. März 2002 berief Ministerpräsident Kurt Beck sie als Nachfolgerin von Florian Gerster in sein Kabinett. Dreyer ist seitdem rheinland-pfälzische Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit. Unter Druck geriet die Sozialministerin im Jahr 2004, als ihr die Opposition im Landtag im Zuge der sogenannten „Rodalben-Affäre“ (im November 2003 wurde eine Erzieherin von zwei 16- und einem 17-jährigen Heiminsassen erstochen) schwere Versäumnisse bei der Planung und Umsetzung des Projekts „Heimunterbringung statt Untersuchungshaft“ vorwarf und erfolglos ihren Rücktritt forderte.Thomas Struk: CDU fordert Rücktritt der Sozialministerin. General-Anzeiger (Bonn) vom 2. Juni 2005, S. 5

Seit dem 15. Januar 2005 ist sie Vorsitzende der SPD Trier. Bei der für die SPD äußerst erfolgreichen Landtagswahl am 26. März 2006 trat Dreyer statt des ausscheidenden Landtagspräsidenten Christoph Grimm als SPD-Kandidatin für den Wahlkreis Trier an und setzte sich hier gegen den CDU-Landesvorsitzenden Christoph Böhr durch, der im Anschluss an die Wahl als Konsequenz aus der Niederlage seiner Partei sämtliche Parteiämter niederlegte. Bei der Landtagswahl 2011 gewann sie mit 40,6 Prozent der Erststimmen das Direktmandat im Wahlkreis Trier.[http://www.wahlen.rlp.de/ltw/wahlen/2011/ergebnisse/2250000000000.html Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz], abgerufen am 28. März 2011

Privates


Malu Dreyer lebt in Trier und ist seit dem 2. Juli 2004 mit dem amtierenden Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen verheiratet.

Am 4. Oktober 2006 teilte sie in einer Pressekonferenz mit, dass sie seit 15 Jahren an einer schleichenden Form der Multiplen Sklerose leide.

Siehe auch


Kabinett Beck III – Kabinett Beck IV – Kabinett Beck V

Quellen


Weblinks


* [http://www.malu-dreyer.de/ Persönliche Webpräsenz von Malu Dreyer]
* [http://www.landtag.rlp.de/Internet-DE/sub/f7a/f7a706f3-8546-4a01-e76c-dbf983c6eaca,,,aaaaaaaa-aaaa-aaaa-bbbb-000000000038&uMen=f8362561-e747-701b-e592-655c07caec24&all=true&abgeordnete=true.htm Offizielle Webseite auf der Internetpräsenz des Landtages]

* [http://www.masgff.rlp.de/ Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen]

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|ALTERNATIVNAMEN=Dreyer, Marie Luise (wirklicher Name)
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Malu Dreyer

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