Maschennetz (Stromversorgung)
Ein Maschennetz entsteht durch die Verbindung aller Leitungen eines Stromnetzes innerhalb eines Versorgungsbezirkes.
Die Leitungen werden an den Knotenpunkten über NH - Sicherungen oder über Leistungsschalter miteinander verbunden. Die Leiterquerschnitte der Leitungen sind so bemessen, dass sie im Fehlerfall die Belastströme für andere Netzmaschen mitführen können. Abnehmeranlagen werden in Maschennetzen immer von zwei Seiten und von zwei oder mehreren Speisepunkten aus versorgt. Bei Ausfall einer Umspannstation übernehmen Reservetransformatoren oder nicht ausgelastete Transformatoren in anderen Umspannstationen die Energieversorgung. Bei steigender Belastung des Netzes können weitere Speisepunkte ohne größere Änderung eingefügt werden.
Literatur
* Europa Lehrmittel: Fachkunde Elektrotechnik
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