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Optima (Rebsorte)

02.07.2010 @ 12:02, MerlLinkBot,

Die weiße Rebsorte Optima ist eine Neuzüchtung zwischen Rieslaner x Müller-Thurgau. Der Name leitet sich aus dem Lateinischen her (Optima heißt die Beste). Die Kreuzung erfolgte durch Peter Morio und Prof. Husfeld am Institut für Rebenzüchtung Geilweilerhof in Siebeldingen / Pfalz. Die Sorte erhielt im Jahr 1970 den Sortenschutz, und im Jahr 1971 erfolgte die Eintragung in die Sortenliste. Sie belegt derzeit (Erhebung 2007) knapp 75 Hektar Rebfläche, davon die größten Anteile in den Anbau-Gebieten Mosel-Saar-Ruwer und Rheinhessen. Die bestockte Fläche hat in den letzten Jahren dramatisch abgenommen. Im Jahr 1994 waren noch 349 Hektar mit Optima bestockt. Kleine Bestände findet man auch in Österreich, Brasilien, Kanada, der Schweiz, Ungarn und Südafrika.

Der gelbgrüne, elegante Wein hat ein duftiges, dem Riesling ähnliches Bouquet. Selbst in schwachen Jahren wird meist eine Spätlesequalität erreicht. Nachteilig sind ihre Anfälligkeit gegen die Grauschimmelfäule (Botrytis cinerea) sowie der insgesamt geringe Ertrag.

Synonym: Zuchtnummer Gf 33-13-113

Abstammung: (Silvaner x Riesling) x Müller-Thurgau

Verbreitung


Innerhalb Deutschlands verteilt sich die bestockte Rebfläche wie folgt:

{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5"
|align="center" | Weinbaugebiet || Rebfläche (Hektar)
|-
|align="left" | Ahr || align="right" | unter 0,5
|-
|align="left" | Baden || align="right" | -
|-
|align="left" | Franken || align="right" | 3
|-
|align="left" | Hessische Bergstraße || align="right" | -
|-
|align="left" | Mittelrhein || align="right" | 1
|-
|align="left" | Mosel || align="right" | 21
|-
|align="left" | Nahe || align="right" | 10
|-
|align="left" | Pfalz || align="right" | 4
|-
|align="left" | Rheingau || align="right" | unter 0,5
|-
|align="left" | Rheinhessen || align="right" | 36
|-
|align="left" | Saale-Unstrut || align="right" | -
|-
|align="left" | Sachsen || align="right" | -
|-
|align="left" | Stargader Land || align="right" | -
|-
|align="left" | Württemberg || align="right" | unter 0,5
|-
|align="left" | TOTAL Deutschland 2007 || align="right" | 75
|-

|}

Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, Seite 198ff. [http://www.bundessortenamt.de/internet30/fileadmin/Files/PDF/bsl_rebe_2008.pdf Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF)]

Einzelnachweise


Literatur


*{{Literatur
| Titel=Dictionnaire encyclopédique des cépages
| Autor=Pierre Galet
| Verlag=Hachette
| ISBN=978-2-0123-6331-1
| Jahr=2000
| Ort=Paris
}}
* {{Literatur
| Titel=Taschenbuch der Rebsorten
| Autor=Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff
| Verlag=Fraund
| ISBN=978-3-9211-5653-7
| Auflage=13.
| Jahr=2003
| Ort=Mainz

}}

Weblinks

* [http://www.vivc.de/datasheet/dataResult.php?data=8791 Otima in der Datenbank des] Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof

Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)

Kategorie:Weiße Rebsorte

Optima (grape)
Optima (cépage)

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