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Wörth am Rhein

18.05.2012 @ 12:00, Gruedo,

{{Infobox Gemeinde in Deutschland
|Art = Stadt
|Wappen = Woerth rhein wappen.gif
|Breitengrad = 49/3/6/N
|Längengrad = 8/15/37/E
|Lageplan = Wörth am Rhein in GER.svg
|Bundesland = Rheinland-Pfalz
|Landkreis = Germersheim
|Höhe = 104
|Fläche = 131.64
|PLZ = 76744
|Vorwahl = 07271 (Wörth am Rhein)
07277 (Wörth-Büchelberg)
06340 (Wörth-Schaidt)
|Kfz = GER
|Gemeindeschlüssel = 07334501
|LOCODE = DE WOE
|Gliederung = 4 Ortsbezirke
|Straße = Mozartstraße 2
|Website = [http://www.woerth.de/ www.woerth.de]
|Bürgermeister = Harald Seiter
|Bürgermeistertitel= Bürgermeister
|Partei = CDU

}}

Wörth am Rhein ist eine verbandsfreie Stadt mit rund 17.500 Einwohnern im Landkreis Germersheim und im Südosten von Rheinland-Pfalz. Sie liegt gegenüber von Karlsruhe am linken Rheinufer. Die Ansiedlung eines Mercedes-Benz-Werks, des größten Lkw-Montagewerkes Europas, und einer Raffinerie in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl von etwa 3500 im Jahr 1960 auf 9000 Mitte der 1970er Jahre stieg. Große Wohngebiete und ein neues Zentrum auf dem Dorschberg entstanden in der Folge der Industrieansiedlung. Seit 1977 trägt Wörth die Bezeichnung „Stadt“.

Wörth am Rhein ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Mittelzentrum ausgewiesen.[http://www.infothek.statistik.rlp.de/neu/MeineHeimat/detailInfo.aspx?topic=2047&ID=3537&key=0733400501&l=3 Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten]

Geographische Lage


Den größten Teil des Stadtgebiets nimmt der Bienwald, ein großes Waldgebiet, ein. Im Osten bildet der Rhein die Stadtgrenze, im Westen die Grenze zum Landkreis Südliche Weinstraße. Direkt am Rhein liegt Maximiliansau. Am Ostrand des Bienwaldes befindet sich Wörth. Büchelberg liegt in einer Rodungsinsel im Bienwald, etwa zehn Kilometer westlich von Wörth. Schaidt liegt am nördlichen Rand des Bienwaldes, etwa 15 Kilometer westlich von Wörth.

Klima


Der Jahresniederschlag beträgt 752 mm. Die Niederschläge liegen im mittleren Drittel der in Deutschland erfassten Werte. An 52 % der Messstationen des Deutschen Wetterdienstes werden niedrigere Werte registriert. Der trockenste Monat ist der März, die meisten Niederschläge fallen im Juni. Im Juni fallen 1,6 mal mehr Niederschläge als im März. Die Niederschläge variieren damit kaum und sind gleichmäßig übers Jahr verteilt. Nur an 15 % der Messstationen werden niedrigere jahreszeitliche Schwankungen registriert.

Stadtgliederung


Die Stadt gliedert sich in vier Ortsbezirke (Einwohner Stand 31. Dezember 2010; Gesamtfläche inkl. Bienwald):[http://www.woerth.de/zahlen-daten-fakten/articles/zahlen-daten-fakten.html Zahlen, Daten, Fakten – www.woerth.de]
{| class="wikitable sortable" |
! Ortsbezirk || Einwohner || Fläche km²
|-
| Büchelberg || align="right" | 908 || align="right" | 3,25
|-
| Maximiliansau || align="right" | 7.215 || align="right" | 10,47
|-
| Schaidt || align="right" | 2.003 || align="right" | 4,91
|-
| Wörth || align="right" | 9.032 || align="right" | 19,26
|- class="sortbottom"
| Stadt Wörth || align="right" | 19.158 || align="right" | 131,63

|}

Nachbargemeinden


{{Nachbargemeinden
|NORDWEST = Freckenfeld, Vollmersweiler
|NORD= Neupotz, Kandel, Jockgrim, Minfeld,
|NORDOST = Eggenstein-Leopoldshafen
|WEST= Steinfeld
|OST = Karlsruhe
|SUEDWEST =
|SUED = Scheibenhardt
|SUEDOST = Hagenbach, Berg (Pfalz)

}}

Geschichte


Die älteste Urkunde, in der Wörth erwähnt wurde, stammt aus dem Jahr 1280. Siedler aus den benachbarten Dörfern dürften sich in der Auenlandschaft niedergelassen und den Ort, in Anspielung auf die Lage am Wasser, „Werde“ genannt haben („eingezäuntes oder auf andere Weise geschütztes Gelände“), später „Wörth“: Insel.

Mitte des 17. Jahrhunderts wurden die Wörther durch eine Überschwemmungskatastrophe gezwungen, ihre Siedlung aufzugeben und sich in der Wüstung Forlach niederzulassen, der sie den Namen ihres untergegangenen Ortes gaben.

Der bekannte Tiermaler Professor Heinrich von Zügel (1850–1941) bildete in Wörth Jahrzehnte hindurch namhafte Künstler aus dem In- und Ausland aus. Wörth galt daher als „Malerdorf".[http://www.woerth.de/stadtportrait-woerth-am-rhein/articles/stadtportrait-woerth-am-rhein.html Stadtgeschichte Wörth am Rhein]

Der damalige rheinland-pfälzische Ministerpräsident Helmut Kohl bezeichnete Wörth aufgrund des schnellen wirtschaftlichen Wachstums in den Siebzigerjahren als „Visitenkarte des Landes Rheinland-Pfalz“.

Religionen


2007 waren 46,8 Prozent der Einwohner katholisch und 26 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[http://www.kommwis.de/uploads/media/Online-Gemeindestatistik_02.htm KommWis, Stand: 30. November 2007]

miniatur|Blick über den alten Ortsteil

Verwaltungs- und Gebietsreform


Im Rahmen der in der zweiten Hälfte der 1960er Jahre begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde auf der Grundlage des „Dreizehnten Landesgesetzes über die Verwaltungsvereinfachung im Lande Rheinland-Pfalz“ vom 1. März 1972, in Kraft getreten am 22. April 1972, die Verbandsgemeinde Wörth gebildet, der die eigenständigen Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth angehörten.

Mit Urkunde vom 14. Mai 1977 wurde die Ortsgemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben.[http://www.woerth.de/amtsblatt-online.html?file=tl_files/portal/Alle%20Dokumente/Buergerservice/Amtsblatt%202010/Amtsblatt%20-%20KW%2047%20Sonderbeilage%20-%20Donnerstag%2C%2025.%20November%202010.pdf Amtsblatt Wörth am Rhein vom 25. November 2010]

Zum 8. Juni 1979 wurde die Gemeinde Büchelberg nach Wörth eingemeindet und zum 10. Juni 1979 die Verbandsgemeinde Wörth, die Stadt Wörth am Rhein sowie die Ortsgemeinden Schaidt und Maximiliansau aufgelöst und aus diesen eine verbandsfreie Gemeinde gebildet. Gleichzeitig wurde ein Gebietsteil mit 60 Einwohnern von Wörth am Rhein nach Scheibenhardt umgemeindet. Ebenfalls am 10. Juni 1979 wurde die neue Gemeinde Wörth am Rhein zur Stadt erhoben.[http://www.statistik.rlp.de/fileadmin/dokumente/nach_themen/verlag/verzeichnisse/AmtlichesGemeindeverzeichnis_2006.pdf Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006], Seiten 202 und 205 (PDF)

Einwohnerentwicklung


Die Industrieansiedlung in den 1960er Jahren führte dazu, dass die Einwohnerzahl Wörths von rund 3500 Anfang der 1960er Jahre auf mehr als 9000 im Jahr 1980 stieg. In Wörth entstand − ab den 1960er Jahren durch die Industrieansiedlung beflügelt − westlich des Altortes ein neuer Ortsteil („Dorschberg“) mit einer neuen Ortsmitte, mit neuem Rathaus, Schulen, Kirchen, Geschäften und Sportanlagen. Mit den Eingemeindungen 1979 stieg die Einwohnerzahl der Gesamtstadt auf rund 18.000.

; Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wörth am Rhein bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:
{| border="0"
| valign="top" |
{| class="wikitable"
|- bgcolor="#eeeeee"
| Jahr || Einwohner
|-
| 1815 || align="right" | 4.233
|-
| 1835 || align="right" | 4.611
|-
| 1871 || align="right" | 5.094
|-
| 1905 || align="right" | 6.084
|-
| 1939 || align="right" | 9.596
|}
| valign="top" |
{| class="wikitable"
|- bgcolor="#eeeeee"
| Jahr || Einwohner
|-
| 1950 || align="right" | 7.583
|-
| 1961 || align="right" | 9.640
|-
| 1970 || align="right" | 14.601
|-
| 1987 || align="right" | 16.926
|-
| 2005 || align="right" | 17.467
|}

|}

Politik


miniatur|Rathaus in Wörth

1972 bildeten die Gemeinden Büchelberg, Maximiliansau, Schaidt und Wörth die Verbandsgemeinde Wörth. Erster Bürgermeister wurde in Personalunion der Ortsbürgermeister von Wörth, Karl-Josef Stöffler. 1979 wurde aus der Verbandsgemeinde eine verbandsfreie Stadt, in der vier Ortsbezirke anstelle der vorher bestehenden Ortsgemeinden eingerichtet wurden.[http://www.woerth.de/stadtportrait-woerth-am-rhein/articles/stadtportrait-woerth-am-rhein.html Stadtgeschichte Wörth am Rhein]

Stadtrat


Der Stadtrat in Wörth besteht aus 32 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[http://wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2009/gemeinderatswahlen/ergebnisse/3340050100.html Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Stadtrat]
{| border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" width="350"
|- bgcolor="#eeeeee" align="center"
|   || SPD || CDU || FDP || GRÜNE || Gesamt
|- align="center"
| 2009 || 12 || 14 || 3 || 3 || 32 Sitze
|- align="center"
| 2004 || 10 || 17 || 2 || 3 || 32 Sitze

|}

Bürgermeister


* 1960–1980: Karl-Josef Stöffler (CDU)

* seit 1980: Harald Seiter (CDU)

Ortsvorsteher des Ortsbezirks Wörth am Rhein


* 1979–1984: Günter Klein (CDU)
* 1984–1986: Gerhard Bold (CDU)
* 1986–1989: Rolf Bähr (CDU)
* 1989–2004: Günther Tröscher (SPD)

* seit 2004: Roland Heilmann (SPD)

Wappen


miniatur|Fußgängerzone im Dorschbergzentrum Wörth

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein gestürzter goldener Anker mit einem darumgeschlungenen schwarzen Zeichen in Form eines links unten mit einem Beistrich versehenen S und beseitet rechts von einem goldenen Gänsefuß, links von einer bewurzelten goldenen Buche“.

Es wurde 1981 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und zeigt die vier Hauptelemente der historischen Wappen von Wörth (Anker), Büchelberg (Buche), Pfortz/Maximiliansau (S) und Schaidt (Gänsefuß).Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

Städtepartnerschaften


* Ortsbezirk Maximiliansau: Cany-Barville (Frankreich)
* Ortsbezirk Schaidt: Geltendorf (Bayern)

* Stadt Wörth am Rhein: Drezdenko (Polen)

Kultur und Sehenswürdigkeiten


Theater


miniatur|Hochhäuser und Wasserturm

* Festhalle mit bis zu 886 Plätzen
* Tullahalle – Kulturhalle

* Bienwaldhalle – Mehrzweckhalle

Museen


* Heinrich von Zügel-Gedächtnisgalerie im Alten Rathaus (Ortsteil Wörth)
* Viehstrich-Museum (Heimatmuseum) im Ortsteil Schaidt

Bauwerke


miniatur|Bienwaldhalle mit Wandbild von [[Wolfgang Trust]]
* Kirche St. Leo in Schaidt

* Skulpturengarten 2000 im Bürgerpark von Wörth

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wörth am Rhein

Sport


In Wörth gibt es den Badepark, eine große Schwimmbadanlage, sowie ein Stadion. In Schaidt existiert ein Sportzentrum mit einem DFB-Fußballstützpunkt.

Wirtschaft und Infrastruktur


Größter Arbeitgeber der Stadt ist die Automobilindustrie mit dem größten LKW-Montagewerk Europas. 1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG in Wörth mit einem Werk an, welches schließlich zu einem LKW-Montagewerk ausgebaut wurde.

Auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie und nahe dem Hafen wird derzeit ein neues Industriegelände erschlossen.

Verkehr


miniatur|Hochhäuser in WörthAuf der Straße:

Am „Wörther Kreuz“ treffen sich die Bundesautobahn 65 aus Richtung Neustadt an der Weinstraße und die Bundesstraßen 9 (Kranenburg – Lauterbourg) und 10 (Lebach – Augsburg). Bei Maximiliansau befinden sich eine Straßenbrücke und eine Eisenbahnbrücke über den Rhein. (Rheinbrücke Maximiliansau/Karlsruhe).

Auf der Schiene:

Im Bahnhof Wörth (Rhein) treffen sich die Bahnstrecken Ludwigshafen – Lauterbourg – Strasbourg (Abschnitt Wörth – Lauterbourg: Bienwaldbahn, Abschnitt Wörth – Schifferstadt: Bahnstrecke Schifferstadt–Wörth) und Neustadt an der Weinstraße – Karlsruhe (Maximiliansbahn). An der Maximiliansbahn befindet sich der Haltepunkt Wörth Mozartstraße.
Mit der Stadtbahnlinie S5 besteht eine umsteigefreie Verbindung in die Innenstadt von Karlsruhe und weiter über Pforzheim nach Bietigheim-Bissingen (siehe auch Albtal-Verkehrs-Gesellschaft). Sie führt zwischen dem Badepark und dem Bahnhof über eine Straßenbahnstrecke. Zwischen Bahnhof Wörth und Karlsruhe fährt sie als Eisenbahn. Die Stadtbahnstrecke wurde in Abschnitten von 1996 bis 2003 gebaut. In Wörth hat die Stadtbahn die sieben Haltepunkte Wörth Badepark, Wörth Badallee, Wörth Rathaus, Wörth Bürgerpark, Wörth Bienwaldhalle und Wörth Alte Bahnmeisterei.
Eine weitere Direktverbindung besteht mit den Stadtbahnlinien S51 und S52, die zwischen Germersheim und der Karlsruher Innenstadt über den Bahnhof Wörth verkehren. Für die S51 und S52 ist im Dezember 2011 der Haltepunkt Wörth Zügelstraße zwischen der Abtswaldstraße und der Heinrich-Schütz-Straße eröffnet worden.

miniatur|Mozartstraße mit Gleis. Rechts unter der Brücke die Haltestelle „Wörth Rathaus“

Maximiliansau hat neben den Haltepunkten der Stadtbahn (Maximiliansau Eisenbahnstraße, Maximiliansau West) auch einen Haltepunkt für Regionalbahnen (Maximiliansau Im Rüsten) an der Bahnstrecke Wörth – Lauterbourg.

Schaidt liegt an der Bahnlinie Neustadt an der Weinstraße – Wissembourg. Der Ortsteil Bahnhof Schaidt gehört allerdings zur Gemeinde Steinfeld, der 1997 errichtete Bahnhaltepunkt befindet sich näher an der Ortsmitte von Schaidt.

Auf dem Wasser:

Am Hafen Wörth befinden sich Umschlaganlagen für Container, für Autos und für Papier. 2004 wurde außerdem ein Güterverkehrszentrum eröffnet. Der Hafen hat nach Duisburg als den zweithöchsten Containerumschlag unter deutschen Binnenhäfen.http://www.kreis-germersheim.de/binnenhaefen.html

Ansässige Unternehmen


1963 siedelte sich die damalige Daimler-Benz AG an und errichtete das größte Lkw-Montagewerk Europas. Es werden die Typen Unimog, Econic, Atego, Axor und Actros gefertigt. Das Werk hat etwa 9000 Mitarbeiter.

Jüngste Erweiterung des Mercedes-Benz-Werks Wörth ist ein mehr als 50 Hektar großes Entwicklungs- und Versuchszentrum für Nutzfahrzeuge der Daimler AG, das 2007 in Betrieb gegangen ist sowie die Errichtung des Industrieparkes in mehreren Bauabschnitten seit dem Jahr 2000. Die jüngste Erweiterung des Industrieparkes wurde Ende 2010 vollendet.

Ab 2001 entstand auf dem Gelände der ehemaligen Raffinerie (1996 geschlossen) die Papierfabrik Palm mit der weltgrößten Papiermaschine. Ab 2006 wurde ein Wellpappenwerk bei der Papierfabrik errichtet. Die Installation der Wellpappanlage begann im November 2006. Die Anlage ging Ende Februar 2007 in Betrieb. Außerdem entstand ein Kraftwerk auf dem Werksgelände. Ferner siedelten sich zwei Speditionen, der Sitzhersteller SKA Sitze GmbH, ein Werk von ThyssenKrupp, ein Verteilzentrum von Netto Marken-Discount an. Der Bau eines Getränkewerks der Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke ist angekündigt.Amtsblatt Wörth am Rhein, http://www.woerth.de//amtsblatt-online/articles/amtsblatt-online.html?file=tl_files/portal/Alle+Dokumente/Buergerservice/Amtsblatt+2010/Amtsblatt+-+KW+35+-+Donnerstag%2C+2.+September+2010.pdf

Der Automobilzulieferer Faurecia produziert in Wörth auf dem Gelände der Daimler AG Kunststoffteile, beispielsweise Armaturenbretter für verschiedene Autohersteller. Harman/Becker stellt in Schaidt Autoradios und Navigationssysteme her. Außerdem existieren mehrere Automobilzulieferer und Speditionen sowie ein größerer metallverarbeitender Betrieb.

Bildung


In der Stadt befinden sich neben Kindergärten und Grundschulen auch ein Gymnasium (Europa-Gymnasium), eine Realschule plus, eine Berufsbildende Schule und eine Schule für Lernbehinderte Schüler (Bienwaldschule).

Weitere Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung sind das CJD Maximiliansau und das Institut für Bildungsförderung Wörth.

Medien


Als offizielles Amtsblatt gibt die Stadt das Amtsblatt Wörth am Rhein[http://www.woerth.de/amtsblatt-online/articles/amtsblatt-online.html Amtsblatt Wörth am Rhein] heraus, das seit 1972 wöchentlich donnerstags erscheint und unentgeltlich an alle Haushalte im Einzugsbereich in einer Auflage von 8000 Exemplaren verteilt wird. Es enthält alle amtlichen Bekanntmachungen und amtlichen Termine der Stadt Wörth, darüber hinaus aber auch redaktionelle Beiträge zu kulturellen Veranstaltungen und Hinweise auf die Tätigkeiten der Vereine und der Kirchen. Es hat in der Regel einen Umfang von 16 Seiten.

Die Rheinpfalz unterhält in Wörth am Rhein eine redaktionelle Nebenstelle.

Gewerbevereine


In den Ortsbezirken Wörth, Maximiliansau und Schaidt gibt es jeweils Gewerbevereine. Insgesamt haben sich in den drei Gewerbevereinen fast 200 Einzelhändler, Gewerbetreibende, Selbstständige und Freiberufler zusammengeschlossen.

Persönlichkeiten


Namhafte Einwohner


* Walter Engelhardt (1947–2010), Oberst a.D., lebte in Wörth
* Tobias Lindner (* 1982), Bundestagsabgeordneter, lebt in Wörth

* Herbert Wetterauer (* 1957), Künstler und Autor, lebt in Wörth

Ehrenbürger


* Max Bergmann (Maler) (1884-1955)
* Dr. Hans Mohr, Leiter der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz
* Karl-Josef Stöffler (1915-1995), Bürgermeister von 1960 bis 1980

* Heinrich von Zügel (1850-1941), Maler

Söhne und Töchter der Stadt


* Ferdinand Brossart (1849–1930), 1915–1923 Bischof der Diözese Covington, Kentucky, USA.
* Martin Walzer (1883–1958), Priester, Prälat

* Ludwig Damminger (1913–1981), Fußballspieler

Literatur


* Manfred Bader, Albert Ritter und Albert Schwarz: Wörth am Rhein. Ortschronik. Zwei Bände. Stadt Wörth am Rhein und Manfred Bader, Wörth am Rhein 1983, zusammen 1831 S.

* Norbert Bartsch und Ernst Röhrig: Der Stadtwald von Wörth am Rhein. Waldgeschichte, gegenwärtiger Zustand, Vegetationseinheiten und Bestandsformen, Hinweise für die Waldbehandlung. Mitteilungen der Landesforstverwaltung Rheinland-Pfalz, Nr. 11. Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau und Forsten, Mainz 1993

Weblinks


{{Commons|Wörth am Rhein}}
* [http://www.woerth.de/ Internetseite der Stadt Wörth]
* [http://www.festhalle-woerth.de/ Internetseite der Festhalle Wörth]
* [http://www.wörth-aktiv.de/ Internetseite des Gewerbevereins Wörth]

* [http://www.gv-schaidt.de/ Internetseite des Handels- und Gewerbeverein Schaidt e.V.]

Einzelnachweise


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